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Saisonstart & Vorbereitung 2025

Das Olympische Jahr 2025

Saisonstart & Vorbereitung 2025
1. Jan. 2025
Sebastian Luderer

Saisonvorbereitung und Saisonstart

Saisonstart & Vorbereitung 2025
Saisonstart & Vorbereitung 2025

Die entscheidende Wintervorbereitung für die Olympischen Spiele 2026 ist im Gange. Ein Sommer wie kein anderer. Jeder weiß, dass genau diese Monate uns näher an unser aller Ziel bringen werden. Es wird hart trainiert. Man muss genau die richtige Intensität finden. Zum einen muss eine deutliche Leistungssteigerung erarbeitet werden. Gleichzeitig muss die Trainingsintensität aber so gesteuert werden, dass keine Verletzungen entstehen.

Die meiste Vorbereitung verbrachte ich in Gera. Im Juli ging es für 3 Wochen nach Inzell aufs Sommereis, um die ersten Kilometer auf den Kufen zu sammeln und Material zu testen. Ich fühlte mich wirklich gut und es lief alles nach Plan. Die Trainingstage waren oft sehr lang. Insgesamt trainierte ich spürbar mehr als alle Jahre zuvor.

Eissaison in Berlin

Offiziell begann die neue Eissaison in Berlin am 1. September. Leider musste ich ab diesem Zeitpunkt mit einer Verletzung in der Hüfte kämpfen. Einige Trainingseinheiten mussten umgestellt werden. Generell verpasste ich nicht viele Einheiten. Jedoch war es eine starke mentale Belastung. Bis zu diesem Zeitpunkt lief die Vorbereitung sehr gut. Ich machte mir Vorwürfe nicht frühgenug auf meinen Körper gehört zu haben. Jetzt hieß es aber schnell zu regenerieren. Die Prognose des Arztes war erschüttern. Im Normalfall brauchte eine Verletzung so wie ich sie hatte Monate, um vollständig auszuheilen. Diese hatte ich nicht, da bereits Mitte Oktober die Deutschen Meisterschaften und die Qualifikation zu den Weltcuprennen stattfanden. Ich versuchte mein Bestes und stand bei der DM am Start. Bei den 3km hatte ich leider ein Stolperer, ausgelöst durch ein Kraftverlust im Bein. Ich wurde trotzdem Vierte. Nach diesem Rennen entschieden wir uns kein weiteres Rennen zu laufen. Mein Körper war anscheinend noch nicht bereit für eine maximale Belastung. Schlussendlich konnte ich mich mit diesem vierten Platz für die Weltcup-Rennen qualifizieren. Bei einem MRT stellte sich heraus, dass zwar meine Hüftverletzung deutlich besser war, meine alten Bandscheibenproblematik jedoch zurück war.

Eine schwierige Phase lag hinter mir. Besonders mental war es eine sehr herausfordernde Zeit. Alles nicht wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Wichtigste war weiterhin: mein großes Ziel war weiterhin möglich.